Flowtrail Feldberg

Die Vereine DIMB, Gravity Pilots, MTV Kronberg und verschiedene Biker haben sich vor zwei Jahren zusammengeschlossen, um eine legalisierte Mountainbike Strecke am Südhang des Feldbergs zu realisieren. Zusammen mit Hessenforst, der Unteren Naturschutzbehörde, BUND und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde die Strecke geplant. Nun soll vom Windeck bis zum Fuchstanz ein knapp 500 m langes Probestück erstellt werden. Offizieller Bauherr sind die Gravity Pilots. Der Nutzungsvertrag mit Hessenforst ist unterschrieben und eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde liegt vor. Der Testlauf wird vom Naturpark Taunus koordiniert.

Die Strecke soll die verschiedenen Waldnutzergruppen von einander trennen und Mountain Biker ermutigen keine illegalen Strecken zu fahren bzw. selbst welche zu erstellen. Geplant ist auch ein DH Strecke am Nordhang durch den Verein WoFFM.

Die Gravity Pilots freuen sich über Mithilfe und aktive Unterstützer/innen. Ein erster Bautag ist für den Samstag, 06.09.2014 um 11:00 Uhr geplant. Mehr auf der Facebook Seite oder im IBC Lokalforum Frankfurt.

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Mountainbiker begrüßen die Ergebnisse des Runden Tisches zum neuen Waldgesetz

Die Interessengruppierungen haben sich konstruktiv auf einander zubewegt

Wiesbaden (19.09.2012). Am 17.09.2012 fand auf Einladung der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich ein sogenannter Runder Tisch zum neuen Waldgesetz statt, zu dem alle Interessenvertretungen eingeladen waren, die sich im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens mit einer Stellungnahme eingebracht hatten.

Thomas Kleinjohann, Vorsitzender der DIMB, zeigte sich nach dem fünfstündigen Gesprächsmarathon erfreut, dass der öffentliche Schlagabtausch nun durch einen konstruktiven Dialog ersetzt wird. Alle Interessengruppierungen hatten sich am Runden Tisch in einem konstruktiven Dialog auf einander zu bewegt und sachlich über inhaltliche Lösungen diskutiert. Die einvernehmlich erzielten Ergebnisse wurden in Leitlinien niedergeschrieben, die von allen beteiligten Verbänden mitgetragen werden.

„Wir Radfahrer sind insbesondere erleichtert, dass wir den im Rahmen der öffentlichen Diskussion teilweise entstandenen Eindruck revidieren konnten, ohne Rücksicht auf Verluste überall durch den Wald brettern zu wollen“, zeigte sich Kleinjohann zufrieden. Denn die Forderung Open Trails! sei seit jeher untrennbar mit dem Zusatz verbunden, dass die Wege „für Radfahrer nutzbar sein sollten, sofern dies mit dem Naturschutz vereinbar und sozialverträglich ist“, wie auch auf der DIMB-Seite zu lesen ist.

So konnten die Vertreter der Radsportler, dem gefundenen Ansatz der gegenseitigen

Rücksichtnahme und auch der beabsichtigten Beschränkung des Radfahrens auf Wege, „auf denen gefahrloser Begegnungsverkehr möglich ist“, problemlos zustimmen.

„Werden Konfliktbereiche mit entsprechenden Gefährdungen festgestellt, sind wir Radfahrer dann gefordert, uns vor Ort beispielsweise bei der Installation einer funktionierenden Besucherlenkung aktiv einzubringen. Was für uns heißt, dass eine eventuell tatsächlich notwendige Wegesperrung in der Regel durch ein attraktives Alternativangebot begleitet werden sollte, damit die Akzeptanz der Maßnahme möglichst hoch ist. Wenn der begonnene Dialog weiterhin derart konstruktiv fortgeführt wird, sollte auch dies gelingen“, blickt der DIMB-Vorsitzende optimistisch in die Zukunft.

Die erzielten Ergebnisse des Runden Tisch inklusive der vereinbarten Leitlinien sind in der

Pressemitteilung des HMUELV nachzulesen.

http://www.hmuelv.hessen.de/

Weitere Infos zum Thema auf www.dimb.de.

DIMB: Flowtrails gehen in die zweite Runde - Neue Strecke in Ottweiler und Erweiterung in Stromberg

Haar(1.4.2012) – Vor gut einem Jahr wurde der erste Flowtrail nach dem DIMB-Konzept in Stromberg eröffnet. Über 500 Biker bevölkerten den Trail am ersten Tag. Die Resonanz blieb über das ganze Jahr hervorragend: „Rund 250 Biker haben den Flowtrail Stromberg jede Woche besucht. Viele haben sich per Mail für die tolle Strecke bedankt. Fast alle waren von dem neuen Wegetyp begeistert, der mit Wellen und Anliegern für Achterbahngefühl sorgt und optimal den Einstieg ins Springen ermöglicht!“ zeigt sich Jutta Kleeberg, Initiatorin des Trails, nach der ersten Saison begeistert.

 

Das Beispiel Stromberg macht Schule. Bürgermeisterin Klarin Hering: „Ich werde mittlerweile von Kollegen aus ganz Deutschland angerufen und gefragt, wie wir das hier umgesetzt haben!“. DIMB-Vorsitzender Thomas Kleinjohann bestätigt: „derzeit entstehen 12 weitere Strecken in Deutschland und im Ausland nach dem Vorbild des Flowtrail Stromberg, die sich durch die DIMB zum Premium-Flowtrail zertifizieren lassen wollen.“.

 

Der erste dieser neuen Premium-Flowtrails wird am 5.Mai in Ottweiler im Saarland mit einem richtigen Fest eröffnet. Dort hat der Bautrupp in nur 6 Monaten eine absolute Spaßstrecke errichtet. Martin Halm, Initiator des Trails: „wir haben nach den DIMB-Kriterien gebaut. So kommen leicht Fortgeschrittene genau wie Freerider voll auf Ihre Kosten! Unsere kleine Dropbatterie und den alten Steinbruch muss man erlebt haben.“ Gerrit Oestreich, Stadt Ottweiler: „Wir freuen uns auf die Biker aus ganz Deutschland!“.

Doch auch die Stromberger Truppe hat über den Winter deutlich nachgelegt. „Wir haben den bisherigen Trail noch mal viel flowiger gestaltet und einige ruppige Stellen durch Wellen, Anlieger und Sprünge ersetzt“, berichtet Baumeister Sascha Marchert. Trailbauer  Clemens Wenzel ergänzt: „Und das Sahnestück ist der neue Abschnitt „NoJokes Trail“. Wer schon etwas besser springen kann, lässt es hier richtig laufen. Mit Drops, Doubles, Gaps und Nortshore-Sektion bleibt kein Auge trocken!“. Der NoJokes Trail wird am 12.Mai 2012 mit einer zünftigen Party freigegeben..

 

Weitere zertifizierte Premium-Flowtrails werden in 2012 und 2013 folgen.

Mehr Infos zu den Premium-Flowtrails auf www.dimb.de.


Foto: Andreas Ley